2017-12-28 3 Minuten

Der digitale Neujahrsputz

Für den guten Start ins Jahr 2018

Ein neues Jahr ist irgendwie immer etwas besonderes. Plötzlich entsteht eine unfassbare Menge an Motivation aus dem Nichts – da kann sich sogar Bitcoin etwas abschauen.

Damit sich diese Motivation nicht nur auf 1,2 Monate Fitnesscenter beschränken, hier mein Guide zum digitalen Neujahrsputz.

Weil nötig ist der bei jedem von uns.

1. Bestell endlich die ganzen Newsletter ab, die du seit Monaten nicht mehr liest

 

Je nachdem, welcher Wildwuchs in deiner Inbox stattfindet, kann das schon mal eine Weile dauern.

Aber ich kann sagen:

Es fühlt sich an wie ein Befreiungsschlag.

Eigentlich ist es durchaus best practice bei E-Mail Marketern, mal die Adressen zu löschen, die seit Monaten keine Reaktion mehr zeigen.

Aber lieber eine Karteileiche dabei, als auf potenzielle Reichweite zu verzichten.

Gut. Liegt es also an dir.

Sollte deine Inbox aber schon so vermüllt sein wie mein GMX-Account, sei dir der Umstieg auf einen neuen Account ans Herz gelegt.

Aber Vorsicht bei der Auswahl deiner E-Mail Adresse!

2. Steig auf einen Passwortmanager um

Auch wenn du kein Interesse hast, deine Passwörter zu ändern: Alleine der Umstieg verbessert die Passwortgewohnheiten!

Wenn zumindest bei jedem neuen Account nicht dein Standardpasswort Anwendung findet, ist schon viel gewonnen.

Ich verwende LastPass, Alternativen sind zum Beispiel 1Password oder die Keychain von Apple.

3. Ändere das Passwort deiner E-Mail Adressen

Auch wenn die Mails nicht so wichtig sind – die E-Mail Adresse ist der Nutzername bei quasi allen Plattformen, auf denen du dich registrierst.

Wer deine E-Mail besitzt, besitzt dein Leben.

Auch wenn ich ein großer Fan des “i told you so” bin, tu es.

Für dich.

4. Google dich selbst

Wie oft passiert der erste Eindruck heute noch persönlich? Vor Allem in der Wirtschaft?

Öffne jetzt Google.

Jetzt. Und gib deinen Namen ein.

Hier, ich habe sogar einen Link für dich.

Willkommen zurück.

Na, wie war das Ergebnis? Hoffentlich waren zumindest keine Fotos vom letzten Wochenende unter den Suchergebnissen.

Das was du jetzt gerade gesehen hast, so lernt dich die HR deines nächsten Arbeitgebers kennen.

Vielleicht doch meinen Guide zum Digitalen Personal Brand Management lesen?

5. Check die Privatsphäre Einstellungen auf Facebook, Instagram und Co.

Sicher ist sicher. Diese Plattformen ändern ständig ihre AGB oder veröffentlichen neue Features.

Ein kurzer Blick in die Einstellungen sollte hier Klarheit schaffen, ob noch alles okay ist.

Wo wir schon dabei sind:

6. Stell deine alten Facebook-Stati auf “nur ich”

Wenn du auch eine der Personen warst, die 2009 fünf Stati pro Tag rausgehauen haben, ohne über deine Privatsphäre nachzudenken, dann habe die Ehre.

eines der harmloseren Beispiele aus meinem Freundeskreis.

Ja, damals hattest du nur die besten Freunde in deiner Liste. Heute sieht das mit großer Wahrscheinlichkeit anders aus.

Es gibt sogar eine Chrome Erweiterung dafür (habe ich aber selbst noch nicht verwendet).

7. Lern etwas Neues

Das hat eigentlich nichts mit einem Neujahrsputz zu tun. Aber wenn du schon hier bist, warum nicht einen Blick in Google Analytics werfen oder herausfinden wie ein neuronales Netz funktioniert.

Noch besser:

Trag dich unten ein, dann erledigt sich das mit dem Neuen Lernen Woche für Woche von selbst 🚀🚀

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...wöchentlich in deiner Inbox! 🚀

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