2017-10-12 2 Minuten

Was ist ein VPN?

Was ist ein VPN? Kann man den zu mehr verwenden, als Netflix und Youtube-Sperren zu umgehen?

Schau dir die Grafik oben an – ist ja eh selbsterklärend oder? Alles dabei: Globus, ein PC, ein Schloss.

VPN heißt „Virtual Private Network“. Im Prinzip ist es eine Möglichkeit, so zu surfen, als wärst du in einem anderen Netzwerk.

Du kennst es wahrscheinlich von

  • deinem Unternehmen, wo du per VPN auf das Firmennetzwerk zugreifen kannst, obwohl du zu Hause am Pool sitzt
  • Netflix, damit du die Serien schauen kannst, die nicht in Österreich verfügbar sind
  • der Umgehung von staatlicher Überwachung

Wie funktioniert ein vpn genau?

Alles was du auf deinem Rechner (oder Handy) im Internet machst, geht über deinen Internetanbieter ins WWW. Im Rückschluss heißt das, dass du mit einer IP-Adresse des ISPs surfst. Und dass der Internetanbieter weiss, was du im Internet tust.

Ich hab das mal hier anschaulich illustriert:

Das ist in so fortschrittlichen Staaten wie Österreich (Vorratsdatenspeicherung lol) erstmal kein Problem.

Aber in Amerika wurde gerade verabschiedet, dass die Internetanbieter das Surfverhalten der User auswerten und ohne deren Zustimmung weiterverkaufen dürfen.

Da hab ich mal keinen Bock drauf.

Warum hilft da ein VPN?

Der VPN ist ein Server, über den deine gesamte Internet-Kommunikation läuft. Und zwar verschlüsselt.

Was der Internetanbieter (und folglich der Staat, wenn es z.B. eine Vorratsdatenspeicherung gibt) sieht, ist dass dein gesamter Traffic über diesen einen Server geht. Aber sie können nicht auswerten

  • welche Seiten du besuchst
  • welche Dienste/Apps du verwendest
  • nach was du suchst

Wie hier eindeutig erkennbar ist, kann T-Mobile meinen Traffic nicht auswerten oder lesen. Blau ist hier die verschlüsselte Kommunikation.

Aber Vorsicht

Dafür hat der VPN-Betreiber alle meine Informationen. Es ist als müsste man heutzutage zwischen Pest und einer geringfügig harmloseren Pest entscheiden.

Also: der VPN-Anbieter muss ein sehr vertrauenswürdiger sein. Es gibt mehrere Anbieter, die sich auf Privatsphäre spezialisiert haben – die nicht einmal die Möglichkeit hätten, deinen Traffic irgendwie zu analysieren, weil einfach nichts protokolliert wird.

Fazit

Der VPN gehört ins Toolset einer jeden Person, die sich auch nur minimal um ihre Privatsphäre Sorgen macht.

Bei uns ist es derzeit noch nicht so weit, auch wenn sich einige nicht von der Sinnlosigkeit einer Vorratsdatenspeicherung überzeugen lassen.

Trotzdem: ich bin derzeit auf der Suche nach einem guten (und möglichst günstigen) Anbieter. Wenn ich einen hab, werdet ihr es hier natürlich lesen.

[UPDATE] Inzwischen habe ich mich für einen Anbieter entschieden. Lest hier, wie ich mich für den VPN Anbieter entschieden habe.

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