2017-10-12 3 Minuten

Wie man sich einen VPN aussucht.

Handy, Geldtasche, VPN

Einen VPN zulegen ist wie zum Zahnarzt gehen oder ins E-Banking schauen. Je mehr man sich dagegen wehrt, desto eher sollte man es tun.

Ich habe jetzt endlich den Schritt gewagt und möchte, 3 Minuten später, nie mehr zurück. Ein neues Leben, buchstäblich.

Nur: es gibt so viele Anbieter, die mit allerhand Abkürzungen um sich werfen. Was zählt wirklich? Was braucht ein User heute?

Warum ein VPN?

Da gibt es vielfältige Gründe, über die ich an dieser Stelle schon einmal geschrieben habe. Zur Erinnerung:

  • Internetanbieter können die eigene Browserhistorie nicht speichern – und in der Folge nicht verkaufen.
  • Man kann Youtube Videos und Netflix-Serien, die bei uns gesperrt sind, anschauen.
  • Generelle Sicherheit. Der eigene WLAN-Traffic kann nicht abgehört werden, öffentliche WLANs sind kein so großes Sicherheitsrisiko mehr.

Auf was muss man beim VPN achten?

Speichert er Logs?

Auch wenn meine Internetanbieter nicht mehr sehen können, was ich surfe: der VPN hat alles. Der gesamte Traffic läuft über die Server des VPN. Da steht also eine sehr große Vertrauensfrage im Raum.

Einige VPN-Anbieter speichern nicht, welcher Traffic über ihr System geht.

Deshalb: unbedingt einen Anbieter aussuchen, der nicht speichert, was ihr tut!

Na klar, wir haben alle nichts zu verbergen. Aber wir wollen doch auch nicht, dass unser Browserverlauf plötzlich irgendwann öffentlich im Internet verfügbar sein könnte.

Was ist mit meinem Smartphone?

Das ist meiner Meinung nach einer der am meisten übersehenen Faktoren. Wir alle (oder 26% von uns in Österreich) verwenden AdBlocker. Die ganz braven verwenden sogar noch einen Blocker wie Ghostery, der Webseitentracking deaktiviert.

Aber am Handy? Gibt es entweder keine gescheiten Lösungen (Android), oder das Betriebssystem erlaubt keinen so tiefen Eingriff (Apple). Hier kann ein Guter VPN sowohl deine Sicherheit erhöhen, als auch Werbungen und Tracker blockieren!

Wie viele Server hat er, und wo stehen diese?

Meiner Meinung nach ist jedes Tool, das den Surf-Alltag einschränkt, zum Scheitern verurteilt. Es interessiert schon niemanden, sich mit Sicherheit zu befassen – und wenn das dann auch noch mein Facebook-Erlebnis einschränkt. Na habe die Ehre.

Deshalb sollte der VPN

  1. viele,
  2. schnelle und
  3. nahe

Server haben.

Das generelle Vertrauen

Hat der Anbieter eine Seite? Wie viele Nutzer verwenden den Anbieter? Finde ich FAQs?
Macht sich ein Anbieter nicht den Aufwand, sein Produkt zu erklären, wie kann ihm dann die Sicherheit des einzelnen Users am Herzen liegen?

Ich habe mich für den Freedome VPN entschieden (bin nicht gesponsert… leider), weil das Unternehmen von einem renommierten Security-Forscher aufgebaut wurde. Der ist seit 20 Jahren in dem Business und hat einen Ruf zu verlieren.

Freedome

Das soll jetzt keine Werbung sein oder so (FREEDOME SPONSORE MICH), aber ich möchte dir trotzdem zeigen, wie so was funktioniert. Schritt für Schritt.

1. VPN kaufen

Ich zahle 60 Euro im Jahr für 5 Geräte. Das ist in etwa die Preislage, mit der du zu rechnen hast.

2. VPN installieren

Am Mac/Windows ist das ein Programm, das du installierst. Am Handy eine App.

3. VPN einschalten

Dann gibt es da (zumindest bei Freedome) genau einen Button. Nicht zu übersehen (der ist wirklich so groß). Da klickt man drauf. Das wars. Und eine Location kann man sich auch aussuchen.

Das Sahnehäubchen

Aber das Allergeilste ist: da Freedome quasi im Traffic schon Werbungen und Tracker blockiert, ist es gleichzeitig Ghostery und AdBlocker fürs Smartphone. Ich schalte das Ding nie mehr wieder aus.
Hier war mal eine Werbuing.

Ein neues Leben

Irgendwo in Amsterdam, Niederlande hat nun ein neuer Martin Haunschmid das Licht des Internets erblickt. Der wurde noch nirgends getrackt, und wird es auch in Zukunft nicht. Hin und wieder mischt sich ein niederländisches Suchergebnis in seine Google Ergebnisse. Aber damit kann er leben.

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